Zugübung September 2026
Bubenreuth, 11.09.2026 – Bei der gestrigen Übung der Feuerwehr Bubenreuth stand eine besondere Herausforderung auf dem Ausbildungsplan: die Suche nach einer vermissten Person in einem weitläufigen Waldgebiet zwischen Bubenreuth und Erlangen.
Übungsbeginn war um 19 Uhr. Angenommen wurde, dass eine 84-jährige Dame seit längerer Zeit vermisst wird. Aufgrund ihres Alters und der Tatsache, dass sie auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist, wurde von einer dringlichen Lage ausgegangen.
Nach der ersten Lageeinweisung wurden die Einsatzkräfte in verschiedene Suchtrupps eingeteilt. Während sich die Suchmannschaften in das Waldgebiet begaben, wurde im Gerätehaus der Feuerwehr Bubenreuth ein Lagezentrum eingerichtet. Von dort aus wurden die Suchmaßnahmen koordiniert, Informationen gesammelt und die eingesetzten Kräfte im Wald entsprechend eingewiesen.
Die besondere Herausforderung bei einer Vermisstensuche im Wald liegt dabei nicht nur in der Größe und Unübersichtlichkeit des Suchgebietes. Auch die Kommunikation und die strukturierte Absprache zwischen den einzelnen Suchtrupps spielen eine entscheidende Rolle. Gerade bei älteren oder möglicherweise medizinisch beeinträchtigten Personen zählt im Ernstfall jede Minute.
Rund eineinhalb Stunden lang wurden verschiedene Suchbereiche systematisch abgesucht und die Zusammenarbeit zwischen Lagezentrum und den Einsatzkräften im Wald trainiert. Dabei konnten wichtige Erkenntnisse für mögliche zukünftige Einsätze gewonnen und die Abläufe weiter optimiert werden.
Mit solchen realitätsnahen Übungen bereitet sich die Feuerwehr Bubenreuth regelmäßig auf unterschiedliche Einsatzszenarien vor. Neben der technischen Ausstattung ist insbesondere das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und eine klare Einsatzkoordination entscheidend, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können.
Nach rund 90 Minuten wurde die Übung beendet und gemeinsam nachbesprochen.